Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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der Weg betraͤgt 10 Werſte. Die Gebirge, uͤber wel⸗ che wir reisten, laufen mit jenen des Kaukaſus varallel, und ſind durch eine Strebemauer damit ver⸗ bunden. Sie ſind ziemlich hoch, und beſtehen faſt alle aus Kies und Sand, in deren Mitte wir ein Granit⸗ Lager erkannten.

DOben auf dem Gebirge uͤberſtebt man die große Ebene, welche wir durchteist hatten, und die Ruinen Neu⸗Schamakhi's. Dieſe Ebene, welche gegen die Nordwinde durch das Sandgebirge geſchuͤtzt iſt, an dem wir gegangen waren, iſt ungeſund, wenig bewaͤſſert, und von Bäumen entbloͤßt. Diefe Gegend war ſonſt mit Maulbeer⸗Baͤumen und Weinſtoͤcken bedeckt, und wurde von Reiſenden als ſehr glücklich geſchildert.

Fünf bis ſechs Werſe vor Alt⸗Schamakhi ent⸗ haͤlt ein ſehr ſchoͤner Brunnen aus Stein vortreffliches Waſſer. Rechts und links, und am haͤufigſten auf dem Kamme der Gebirge ſeht man tartariſche i armeniſche Doͤrfer.

Endlich erblickten wir jene ſehr große Menge von Karavanſerails, Bazars, Moſcheen, oͤffentlichen und Privat⸗Gebaͤuden aus Steinen erbaut, welche jetzt

mit Recht Truͤmmer von Alt⸗Schamakhi heißen. Ehe man hineinkommt, zeigen ein großer, mit vielen Leichenſteinen bedeckter Todtenacker und die Ruinen ſelbſt, daß dieſe Stadt mehrere Jahrhunderte lang ſehr bevoͤlkert geweſen ſeyn mub. Die Gruͤnduns