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er die Wiege verlaͤft, und ſetzt ſich auf die feurigſten Pferde in einem Alter, wo unſere Knaben noch ein Schaukelpferd beſteigen.
Von Sleymonia brachen der Dr. de la Foſſe und ich mit einer Bedeckung zu Pferde auf, um den Dr. Drummond Cam pbell, meinen Freund, im Dorfe Kend zu beſuchen. Bei unſerem Anblcke freute ſich der Kranke ſehr, und wir gaben uns alle Muͤhe, ihm durch die Hoffnung der Wiederherſtellung neuen Muth zu machen. Als wir Abbas Mirza einholten, verurſachte ihm die Nachricht, welche wir brachten, viele Schmerzen. Der Ueberreſt der Reiſe wurde bei⸗ nahe ganz ſtill zuruͤckgelegt, bis wir dem frohen Zuge von Teheran begegneten. Bei meiner Ankunft wurde ich der Gaſt des Brittiſchen Geſchaͤftsfuͤhrers Wil⸗ lok und im Geſandtſchafts⸗Palaſte einquartirt.
Die drei bis vier Tage zwiſchen meiner Ankunft und der Feier des Feſtes verwandte ich zum Theile auf Beſuche bei den Miniſtern und oberen Khans. Un⸗ ter den erſteren befand ſich Mirza Scheffy, erſter Miniſter des Koͤnigs. Hr. Willock führte mich bei ihm ein. Wir fanden den alten Mann in einem dunk⸗ len, kleinen, ja ſogar ſchmutzigen Zimmer, welches zur Abtheilung des Palaſtes gehoͤrte, der die Schatzkam⸗ mer heißt. Er lag auf einem eben ſo ſchlechten Num⸗ mud, und verſchlummerte die Dpiumpillen, mit wel⸗ chen ſich die bejahrten Perſer ſo gutlich thun. Neben dieſem elenden Lager befanden ſich auf allen Seiten


