Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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eingedrungen war, folgte ich nach, und fand meinen Mehmandar, welcher wartete, um mich in meine Wohnung zu bringen..

Kaum hatte ich meine Wohnung bezogen, ſo be⸗ grüßte mich der Hausherr mit dem gewoͤhnlichen be⸗ redten Willkommen des Landes. Seine metaphoriſche Sprache beſaß eben ſo viele Blumen, als die reichen Tapeten ſeiner Zimmer.

Drei Faraſangen vom Dorfe Saffer⸗Kajar be⸗ merkte ich in einiger Entfernung von der Heeresſtraße einen Damm, welcher hoͤher war, als alle andere, die ich noch bisher geſehen hatte. Der Boden um ſeine Grundlage war uneben, und zeigte Spuren von einem ſteinernen Gebaͤude. Abbas Mirza, an deſſen Seite ich ritt, aͤußerte, ſie ſeyen das Werk der Feuer⸗An⸗ beter aus alten Zeiten, welche gewoͤhnlich ihre Altaͤre auf hohen Stellen errichteten. Waͤhrend wir dem Ge⸗ genſtande unſerer Unterſuchung naͤher kamen, gab mir der Prinz ein Zeichen, ihm zu folgen. Er ſprengte voran, ſeine Bruͤder, ſein Sohn und Neffe blieben nicht weit hinter ihm zuruͤck, ſo wie auch ich. Als wir den Gipfel des Dammes erreicht hatten, betrach⸗ teten wir die umliegende Gegend. Hierauf ritten wir beinahe auf dieſelbe kecke Weiſe herab, anf welche wir hinauf geritten waren. Die Perſer ſetzen ſich uͤber die gefaͤhrlichſten Hinderniſſe hinweg, und reiten in vollem Galopp ſteile Anhoͤhen hinauf und herab. Der Perſer nimmt beinahe den Zuͤgel in die Hand, ſobald