Lindſay, meinen Dollmetſch, ließ er mir auf die herzlichſte Weiſe erklaͤren, daß er mich als einen alten Freund empfange, und daß Abdul Haſſan Khan ihm die gaßfreundliche Art erwaͤhnt habe, mit welcher ich ihn aufgenommen haͤtte. Hierauf lud er mich ein, ihn nach Tehleran zu begleiten, wohin ihn der Koͤ⸗ nig beſchieden habe, um der Feier des Feſtes Now⸗ ruhs beizuwohnen. Dieſes Anerbieten nahm ich an, da ich dadurch Gelegenheit erhielt, genau mit einem Prinzen bekannt zu werden, deſfen Chapakter in Zu⸗ kunft keinen geringen Einfluß auf das Gleichgewicht der Europaͤiſchen Macht jenſeits des Indus haben wird. Nach einer Unterhaltung uͤber die Lage der öf⸗ fentlichen Angelegenheiten in Eurvpa nahmen wir Abſchied, und entfernten uns mit den naͤmlichen Ze⸗ remonien wieder, mit denen wir eingetreten waren. Unter den Zubereitungen meiner Reiſe nach De⸗ heran verſorgte ich mich mit einer hinlaͤnglichen Menge der verſchiedenen Landes⸗Muͤnzen. Das Per⸗ ſiſche Geld iſt von Gold, Silber und Kupfer. Die Goldmunzen heißen Tomahns, an innerm Werth jede jetzt 10 engl. Schillingen gleich. Es gibt 2 Arten Silbergeld; die hochſte an Werth iſt der Rihl(real), von welchem s einen Somahn ausmachen. Die kleinere Silbermuͤnze heißt der weiße Ahy, von wel⸗ chem 8 ſo viel als ein Rihl ſind. Die Kupfermuͤnze betßt der ſchwarze Shy, deren 24 einen Rihl betra⸗ gen. Dukaten in Gold ſind das einzige im Umlaufe
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