Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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272 kette ausmachen. Ein Arm nach Suͤd heißt die Ka⸗ rakliſſa⸗Berge, waͤhrend der andere nach Nord lau fende den Namen des Bambek annimmt. Von der Redoute und dem Dorfe Bekant traten wir unſere Reiſe bei einer Kaͤlte von 8 Graden Reaumur wieder au. Der Wind war ſehr ſchneidend, und wurde es noch mehr, je weiter wir in die hoͤheren Gegenden ge⸗ kommen waren. Die große Kaͤlte und das glaͤnzende Weiß, welches in doppeltem Glanze von den mit Schnee bedeckten Bergen zuruͤckſtrahite, war unſern Augen boͤchſt empfindlich; doch wurden wir durch die Groͤße einer winterlichen Gebirgs⸗Szene ſchadlos ge⸗ halten. Wer auf der See in den arktiſchen Regionen geweſen waͤre, der wuͤrde ſich dabei an die Gegenden des Pols erinnert haben.

28. Unſer Weg fuͤhrte nach Suͤd⸗ Weſt, und eine Stunde Weges weiter kamen wir zur Stadt Gu⸗ meri, einem ruſſiſchen Poſten gerade der tuͤrkiſchen Grenze gegenüber. Sie ſteht auf einer Anhoͤhe, und hat eine anſehnliche Beſatzung. Eine Ebene umgiht ſie mehrere Meilen in der Runde, und wird dann auf eine erhabene Art mit Bergen eingefaßt. Oben auf der Gebirgskette gegen Suͤd⸗Oſt befindet ſich der Al leguz, an und fuͤr ſich ein großer Zacken, zum Theil den Bezirk Schuragyll begraͤnzend. Aus den Felſen und Hoͤhlen an ſeinen Seiten ftuͤrzen eine Menge Stroͤme in die tiefern Bette an ſeinem Fuße herab, wo ſie ſich bald in ein großes breites Bett ſammeln,