Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Berge, uͤber welchen unſer Weg fuͤhrte, aber dießmal gingen wir uͤber eine ſteinerne Bruͤcke mit einem Bo⸗ gen. An der einen Seite derſelben fand ich einen ho⸗ hen aufrecht ſtehenden behauenen Stein voll chrißtli⸗ cher Denkzeichen, welche man in den Stein gearbeitet hatte. Am meiſten ſiel das Kreuz in die Augen, und um daſſelbe befanden ſich erhabene Arbeiten nebſt an⸗ dern Figuren, welche auf die meiſterhafteſte Weiſe ausgehauen waren. Ehe wir über die Bruͤcken gingen, hatte ich auf dieſer Seite 2 aͤhnliche Steine bemerkt. Auf einem gefaͤhrlichen Wege kamen wir zu der ehemals bedeutenden Stadt Uſumlar, welche jetzt ein bloßes elendes Dorf iſt. Die Spuren von uſum⸗ lars beſſeren Tagen beſtehen hauptſaͤchlich in den ver⸗ fallenen Mauern einer großen Kirche. Ihre Bauart hat einige Aehnlichkeit mit den Ueberreſten ſolcher hei⸗ ligen Gebaͤude zu Tiflis. In der Dhat herrſcht eine

allgemeine Aehnlichkeit unter dieſer ganten Klaſſe von

Ruinen auf der Suͤdſeite der großen Gebirgskette des Kaukaſus. Nach einer Strecke von 18 Werſten erreichten wir auf einem beſchwerlichen Wege den Ko⸗ ſaken⸗Poſten Vaganz. Zu Karakliſfa hatte der Winter alles mit ſeiner kalten und bleichen Hand be⸗ deckt. Den 2s. November verließen wir bei einem ſtarken Schneegeſtoͤber Amamlu h, und als wir uns von dem jetzt verengten Bette des Bambek entfern⸗ ten, gingen wir uͤber einige Berge, welche eine Art von kleinerm Am der grohen Moſchiſchen Gebirgs⸗