Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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erheben ſich die glaͤnzenden Spitzen anderer weit uͤber die Schneeregivn hinaus und ragen über die Haͤupter niederer Alpen empor. Dieß iſt die erſte und erha⸗ benſte Gebirgsreihe des Kaukaſus.

Die zweite Kette fuͤhrt den Namen des moſchi⸗ ſchen Verges(montes moschici des Ptolemacos). Sie erſtreckt ſich von der Nachbarſchaft des tuͤrkiſchen Forts Battuni bis an die Ufer des Arapes hin und verltert ſich in die Ebene von Mogan. Dieſer Arm ſteht wieder mit der urſprunglichen Ketie ver⸗ mittelſt einer Reihe wechſelſeitiger Veriweigung in Verbindung, welche reiche Thaͤler bilden, lauft in die fruchtbaren Ebenen von Akhiska, Immeretien, Kartelania und Georgien aus, und reicht hin⸗ unter bis nach Schirwan. Der betraͤchtlichſte der verbindenden Berge iſt der ſogenannte Tſchildi⸗ rarm auf der Oßtſeite des ſchwarzen Meeres; von da laͤuft er nach allen Richtungen aus und verbindet ſeine weit auseinander laufenden Arme mit jenen der erſten und zweiten Hauptkette; dann nimmt er ſeine Rich⸗ rung nach der dritten hin, deren wilde ſteile Abhaͤnge die Ufer des Euphrat ausmachen. Auf dieſe Art verbindet er das Ganze. i

Dieſe dritte Gebirgskette(Mons Paryardes Pto- lemaei) nimmt ihre Richtung laͤngs des Suphrat nach Suͤdweſten hin und bildet eine dritte parallel laufende Kette des Kaukaſus, bis ſie lene entſpre⸗ chende Linie in Armenien endigt, und zwar an dem