Wohnurg war groß, ſehr rein, und nach der Landes⸗ ſitte gebaut, ſie beſtand aus einem großen viereckigen Platze; det mit Motten, die an großen Stangen befe⸗ ſtigt waren, umgeben war; innethalb derſelben ſtanden einige kleine runde Huͤtten, auch aus Matten errich⸗ tet, ſie hatten ein kegelfoͤrmiges Dach, auf der Spiße derſelben war ein Straußenei angebracht. Von anßen baben ſie Aehnlichkeit mit einem Binnenkorb. Die Waͤnde beſtehen aus Lehm. Das Stmußenei iſt ein Zeichen, daß der Bewohner ein vornehmer Mann iß⸗ Der Fußboden iſt mit Sand beſtreut. Hausgeraͤthe ünd eine Bank, die ſtatt der Bettüelle dient, einigo Matten, darauf zu ſitzen, und dann einige geſchnitzte oder bent gemalte Kuͤrbiſſe und irdene Gefaͤße, mit weiten Deffnungen, die eines uͤber dem andern auß gethuͤrmt ſind, um zugleich das Zimmer zu zieren. Die Hütten haben nur einen Eingang, der oben rund it, und durch eine Thuͤr verſchloſſen wird; er iſt in mer gegen Weſten gerichtet, weil der Regen gewoͤhm⸗ lich von der entgegengeſetzten Seite kommt. Der große Eingang der Einfriedigung iſt oft eine Huͤtte, auf der weſtlichen Seite des Vierecks, mit einem offnen Durch⸗ gange, wo ein ſchwarzer Sklave den Pfoͤrtner macht. Jede einzelne Hütte heißt Cvozee. Die arabiſchen Weiber ſind hier ſehr huͤbſch: ſie tragen ihre Haass ganz anders, als ſonſt ihre Landsmaͤnninnen; in der Ferne glaubt man, ſie haͤtten einen Helm aufgeſetzt⸗ indem eine große Flechte den Kopf ziert und die
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