Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Der Anblick meines Lagers war aͤußerſt angenehm, jch befand mich, wie nach einer langen Verweiſung, endlich wieder in dem Beſitze meiner Guͤter⸗ Meine zuruͤckgelaſſenen Hunde erkannten mich ſogleich wieder, und bewieſen ihre Freude durch die Heftigkeit, mit weicher ße auf mich ſprangen, und⸗ mich mit ihren Liebkoſungen uͤberhaͤuften.

Die Haut meiner Giraffe war wohl abaltes⸗ und meine Viehheerde befand ſich in dem beſten Zuſtande. Anch hatten ſich mehrere Wilde um mein Lager an⸗ geſiedelt. Unſere mitgebrachten Ochſen wollten nicht uͤber den Fluß ſchwimmen. Sie blieben daher auf dem jenſeitigen Ufer, und wurden waͤhrend der N acht von einer fremden Horde entwendet. Ich ließ ſogleich

2 meine Leute nufbrechen, und der Spur der L Thiere fo gen. Liſtiger Weiſe hatten die Diebe mehrmals über 3 den Drange⸗Fluß mit den Chieren geſetzt um uns dadurch im Nachſpuͤren zu verwirren. Endlich gelang es uns, die diebiſche Horde zu finden. Wir fanden ſie bei Freude⸗ Feuern unmaͤßig lachend. Da die Nacht wegen ihrer Dunkelheit unſerm Angriffe nicht goͤnſtig war, ſo warteten wir bis zum Anbruche des Tages. Anfangs ſchoſſen wir uͤber ihren Ktaal weg; da ſie aber bruͤllend auf uns anruͤckten, und ihre Pfeile auf uns abſchoſſen, ſo gab ich meinen Leuten, Befehl, auf ſie zu feuern. Heulend und verwirrt se ſtreute ſich die Horde und entfloh. Wir mußten aber⸗ mals ihnen nachſetzen, um unſere Heerde zu kbalt