259
ſo durchſtrich ich den nahe gelegenen Wald, ibö ich ſo gluͤcklich war, ein Paar neue Vogel faͤr meine Samm⸗ lung zu entdecken.
Da gerade damals die Mimoſa⸗ Bäume in voller Bluͤthe ſtanden, und ich auf den Blumen derſelben eine Menge von Inſekten antraf, ſo blieb ich s Tage bei einer Horde, welche ſich in dieſer Gegend auſ⸗ hielt. Auf meinen Streifzuͤgen erhielt ich auch zwei ſehr ſeltene Voͤgel; einen nennt Buffon: Le rol⸗ lier du Senegal; den andern: Le guepier couleur de roſe de Nubie. An Buͤffeln war dieſe Gegend uͤberaus reich. Nichts beſchaͤftigte die Kabobiguois dieſer Horde ſo ſehr, als die Furcht vor den Houzouanas. Den Namen dieſer Voͤlker⸗ ſchaft hoͤrte ich von ihnen Morgens und Abends aus⸗ ſprechen. M 7u Als der Anfuͤhrer genannter Horde die Wirkungen meiner Feuergewehre kennen gelernt hatte, gab er ſich
alle nur erſinnliche Mͤhe, mich gegen die Houzou⸗
anas aufzubringen, und mich in den Streit der Horde zu verflechten. Sobald man im Lager erfahren hatte, daß ich zu den Hyuzouanas reiſen wolle, geriethen alle meine Begleiter in Bewegung. Die Nama⸗ Anas als die furchtſamſten, widerſetzten ſich zuerſ, und gaben zu erkennen, daß, wenn ich bei meinem Vorſatz bliebe, ſie ſich von mir zu trennen entſchloſſen bätten. Ich beantwortete ihre Erklärung mit einem lauten Gelaͤchter, und ſugte ihnen, es waͤre mir lieb⸗


