Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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kein ſo ſchreckliches, daher ich zum erſtenmale in mei⸗ nem Leben mich vor dem Donner zu fuͤrchten anfing. Die Kabobiguois, welche mich begleiteten, waten die einzigen, welche ſich uͤber das ſchteckliche Gewitter freuten, weil ſie von der Menße des gefallenen Re⸗ gens die beſten Folgen fuͤr ihre Brunnen und Weiden bwarteten.

Uns noch laͤnger in dieſer faſt ganz uͤberſchwemm⸗ ten Ebene aufzuhalten, war nicht rathſam. Durch den Regen nahm die fuͤr die Trag-Dchſen beſtimmte Laſt bedeutend an Schwere zu, und das Erdreich, auf welchem wir wanderten, obgleich es nur aus Sand beſtand, hatte die Menge des gefallenen Regens nicht einſaugen koͤnnen; daher die ganze Ebene mit einer Menge Waſſer⸗Tuͤmpel bedeckt war, durch welche

das Vieh gehen mußte. Als wir uns dem Anfange

eines Geboͤlzes naͤherten, ließ der Regen gaänzlich nach. Wir machten Feuer, um uns und unſer Gepaͤcke zu trocknen. Mit dieſer Beſchaͤftigung brachten wir den noch ubrigen Reſt des Tages und die ganze Nacht zu. Waͤhrend der Nacht wurden wir oͤfters durch ein Ge⸗ raͤuſch, welches Elephanten durch Abfreſſen des Lau⸗ bes der Baͤume verurſachten, beunruhigt. Durch Flin⸗ ten ſchuͤſſe verſcheuchten wir dieſe furchtbaren Gaͤſte. Am folgenden Tage ſah ich auf einem Theil der Ebene, welcher kaum eine halbe Meile betragen mochte, mehr als hundert dieſer Thiere beiſammen. Da aber die Slephanten Jasd fuͤr mich keinen Reiz mehr halte,