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und munter, tanzten und ſprangen und unterhielten die Karavane beſtaͤndig in guter Laune.
XI. Vor meiner Abreiſe gab ich dem Swanesn poel Befehl, 4—6 Monate auf mich am Dran⸗ gefluſſe zu warten. Nach Verlauf dieſer Zeit koͤnns er nach dem Namero zuruͤckkehren, dort einige Zeit ſich aufhalten, und dann auf das Kap ſich begeben. Ich hinterließ ihm meine ſaͤmmtliche Reiſe⸗Nachrich⸗ ten, und die noͤthige Weiſung, dieſelben meiner Fa⸗ milie zu uͤberliefern, im Falle er nichts weiter von mir hoͤren ſollte. Nach neberreichung von zwei Brie⸗ ſen, deren einer an Gordon, der andere an Ser⸗ rurier gehoͤrte, beſtieg ich das Floß, und verfuͤgte mich zu meiner Karavane.
Die Jabres⸗Zeit war außerordentlich heiß, es zeigten ſich an jedem Tage Gewitter. Allein dieſe entluden ſich nicht bei uns, ſondern ſammelten ſich in den hohen abgelegenen Vergen. Der wenige Re⸗ gen, welcher von Zeit zu Zeit fiel, erzeugte das ſoge⸗ nannte Buſchhottentotten⸗Gras. Damit nun unſere Ochſen dieſes etwas genießen konnten⸗ ließen wir ſie alle in einer Reihe neben einander gehen, ſo⸗ daß die Karavane oft eine halbe Meile von einem Ende bis zum andern einnahm. Man entdeckt bei eeinem ſolchen ausgedehnten Wege die Quellen leic ter. Auch fanden wir gleich am erſten Tage eins Mineral⸗Quelle. Die Sonnenhoͤhe fand ich 2 Grad *Min. Br. Am vierten Tage unſerer Reiſe erreich⸗
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