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Zu meinem großen Verdruß bemerkte ich, daß noch ein anderer Bewohner unſerer Inſel, Namens Edideo, der ein Verwandter des Koͤnigs Opovony war, auf Cooks Schiffe ſich beſinde. Ich befürchtete, daß er von dem Oberbefehlshaber mehr benuͤnſtigt wuͤrde, zudem war er ein Verwandter meines Todfeindes. Ich kuͤmmerte mich ſo ab, daß mein Zuſtand jedem auf⸗ fallend ſeyn mußte. Als ich aber erfuhr, daß Edi⸗ dev nicht nach SEngland gehen, ſondern wieder nach Ulitea zuruͤckkehren werde, wenn die Schiffe noch einige Inſeln beſucht haben wuͤrden, wurde ich g'eich wieder geſund und heiter.
1I. Nach einem Monat Reiſe, kamen wir an eine Inſel, welche die Englaͤnder mir Middelburg nannten. Die Bewohner dieſer Inſeb hatten einen großen Hang zum Stehlen. Unſere Leute ſahen ſich gezwungen, ſie dafuͤr zu zuͤchtigen und ſchoſſen zu ſie⸗ ben Malen nach ihnen, wodurch einige getoͤdtet wur⸗ den. Auch ich war Augenzeuge einer Begebenheit, die ich nicht ohne Entſetzen erzaͤhlen kann. Ein Inſu⸗ laner hatte eine Kleinigkeit genommen, die man ihm vielleicht geſchenkt haben wuͤrde, wenn er darum gebe⸗ ten haͤtte. Er ſprang damit in das Waſſer und wollte ſich durch Schwimmen fortmachen; man ſetzte ihm nach, erreichte ihn, und in dem Augenblicke warf ihm ein Matroſe einen eiſernen Haken in den Unterleib und rog ihn damit blutend und ſterbend in das Schiff.
Ich durfte mir damals nicht merten laſſen, welchen


