235 überwunden; denn Cook, der Pberbefehlshaber, mußte ſeine Einwilligung dazu geben, und dieſe er⸗ theilte er nicht ſogleich, vielmehr fehlte ſehr wenig⸗ daß er mir mein Geſuch nicht gänzlich abſchlug. Aber Gefaͤlligkeit gegen Furneaux, und mein dringendes Bitten bewogen ihn endlich, die Erlaubniß zu ertheilen.
Sogleich verbreitete ſich das Geruͤcht auf Hun⸗ heine, daß ich nach England reiſen wuͤrde. Man ſchob mir dazu natuͤrlich die verſchiedenſten Beweg⸗ gruͤnde unter, allein keinem einzigen fiel es ein, daß die heiligſte Pflicht, mein Vaterland zu raͤchen, An⸗ theil an meinem Entſchluſſe hatte.
Mit Ungeduld erwartete ich den Augenblick, wwo die Schiffe unter Segel gehen wuͤrden. Es geſchah endlich. Im Vorbeiſegeln beruͤhrten wir Ulietea, die Capitaine gingen beide an das Land; ſo lange wir an meinem ungluͤcklichen Vaterlande weilten, ver⸗ barg ich mich ſorgfaͤltig in dem Innern des Schiffes, nicht aus Furcht vor den Nachſtellungen Opoony's, des Koͤnigs von Bolabola, und Tyrannen von Ulietea(der war zu ohnmaͤchtis gegen meine Be⸗ ſchutzer); ſondern weil ich ein Geluͤbte gethan, Ulie⸗ tea nicht eher wieder zu betreten, bis ich entweder mit den Waffen in der Hand daſelbſt ſterben, oder mich raͤchen koͤnnte. Endlich gingen wir wieder unter Se⸗ gel und fuhren nach einem großen Land zu, welches ich Neu⸗Seeland nennen hoͤrte. Nun erſchien ich auf dem Verdecke und in den Kammern des Schiffers


