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waͤgt; ſo muß man uͤber dieſe Berechnungen billig in Erſtaunen gerathen, und man kann nicht umhin anzu⸗ nehmen, daß ſie vor vielen Jahrhunderten als eine Natibn beſtanden haben mukten, um es zu einer ſol⸗ chen Vollkommenheit zu brinsen. Noch mehr uͤber⸗ raſcht ihr ausgedehntes Zahlenſyſtem. Die Tahei⸗ ter rechneten nicht wie die Mexiecaner oder Sand⸗ wichinſulaner nach vierzigen, ſondern hatten eine Art von Deeimalſyſtem. Ihre Zahlen weren Atahi eins; Arma, zwei; Atoru, drei; Amaha, vier; Arima, fuͤnf; Aono, ſechs; Ahitu, ſieben; Averu, acht; Aiva, neun; Aburu, zehn. Eui war Ahuru matahi zehn und eins, und ſo fort bis zwanzig, was ganz einfach Srua ahuru, zwei Zeh⸗ ner, hieß; ſo zaͤhlten ſie bis hundert, das ſie Rau nannten, und ſo ging es wieder fort bis zehnhundert, was Mano oder Tauſend hieß. Mit Huͤlfe der Grund⸗ zahlen zaͤhlten ſie in den Manos zehntauſend, die ſie Manotini nannten und auf gleiche Weiſe bis hun⸗ derttauſend, Rehu, genannt⸗ Zehn Rehus oder eine Million nannten ſie Ju. Weiter zaͤhlten ſie nicht.
V. Auch die Fortſchritte in den Künſten, obgleich noch in den erſten unbehuͤlflichen Verſuchen begriffen, zeu⸗ gen von einer bedeutenden Entwicklung der intellee tuellen Faͤhigkeiten bei den Bewohnern der Suͤdſee⸗ inſeln. Bekanntlich beſaßen ſie ſchon vor ihrer Be⸗ kanntſchaft mit den Europaͤern bereits eine erſtaun⸗


