Teil eines Werkes 
5,3 (1832)
Entstehung
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Traditionen gehen bis auf zo, ja auf 400 Generatio⸗ nen zuruͤck. Auch in der Eintheilung der Zeit waren ſie ſo genau, als ihre noͤrdlichen Nachbarn, und viel⸗ leicht noch mehr als dieſe. Eine Art der Zeitrech⸗ nung geſchah nach Ui oder Generationen; die ge⸗ woͤhnliche aber nach dem Jahre, daß ſie Matahiti nanuten und in a2 oder 13 Mond⸗Monate eintheilten. Dieſe Monate zerſielen wieder in das Tan oder Ma⸗ tarii, Jahreszeit oder Halbjahr, und den Monat in 30 Lage.

Sie hatten fuͤr jeden Monat einzelne Benennun⸗ gen, aber wenn ſie gleich in der Laͤnge des Jahres ͤbereinſtimmten, ſo war dieß doch nicht der Fall in Ruͤckſicht des Anfanges desſelben oder der Monatsna⸗ men. Jede Inſel hatte darin eigene Jahresanfange und Monatsbenennungen. Folgende Jahreseinthei⸗ lung iſt aus einem kleinen arithmetiſchen Buche ent⸗ lehnt, das im Jahre as19 auf Huaheine gedruckt wurde. Dieſer Berechnung bediente ſich der Koͤnig Pomare und die regierende Familie.

a. Avarehn, der Neumond, der gegen dus Sommerſolſtitium zu Taheiti erſcheint, und den letten zehn Tagen unſeres Dezembers oder dem An⸗ fange Januars entſpricht. 2. Faaahu, Januar und ein Theil des Februars; der Mynat des Ueberſluſſes. 3. Pipiri, Februar und ein Theil des März. 4. Saaav, Maͤr und ein Theil des Aprils; der Monat der Duͤrftigkeit. s. Aununu, April und ein Theil