Teil eines Werkes 
5,2 (1832)
Entstehung
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unter dem 40 Grad der Breite das ſeltene Schau ſpiel einee Kampfes zweier entgegengeſetzter Winde. Den 2s. September befand er ſich ſchon ganz in der Naͤhe des von ſpaniſchen Seefahrern ſogenannten Vorge⸗ virges der Könige, von wo auch die Bucht St. Francisev nicht weit iſt. In einer Entfernung von drei Meilen umſchiffte Kotzebue dieſen Felſenkonig, und hatte in der Naͤhe das Schauſpiel einer ſehr ſtar⸗ ken, durch den ſchnellen Wechſel zweier heftigen Mee⸗ resſrömungen entſtandenen Brandung, die mit aller blinden Wuth der Empoͤrung vergebens gegen den feſtſtehenden, uͤber das tolle Toben ruhig erhobenen Monarchen ankämpfte. Der Kanal, welcher in das ſchone gerͤumige Waſſerbecken von St. Franeisco fuhrt, iſt nur einen halben Kanonenſchuß breit, und wird von der am linken ufer deſſelben, auf einem ho⸗ hen Felſen, nach dem heiligen Jvachim benann⸗ ten Feſtung beherrſcht. Von da aus rief eine Schild⸗ wache, mittels eines langen Sprachrohres dem Schiffe zu:von welcher Nation und woher es kaͤme? Kotzebue ſalutirte, aber ſeine Schuͤſſe wurden nicht erwiedert. Ein Abgeſandter aus der Feſtung loͤste das Raͤthſel bald, indem er Kotzebue'n um ſoviel Pul⸗ ver bat, als zum pflichtſchuldigen Erwiedern ſeines Grußes noͤthig ſen. Kotzebue ließ nun dem Kom⸗ mandanten ſeine Ankunft in gebuͤhrlicher Form mel⸗ den, und ihn zugleich erſuchen, ihm bei der Verſor⸗ gung mit fitſchen Lebensmitteln behuͤlflich iu ſevn⸗