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welchem Behufe ihm von Kielchen ein beguemes Landhaus, an der kleinen romantiſchen Bucht Bota⸗ fogo gelegen, einraͤumte, waͤhrend die Offiziere die Arbeiten auf dem Schiffe beſorgten.
In der reizenden umgebung dieſes Landhauſes, un⸗ ter ſteter Beſchaͤftigung für die Expedition, floß ihm die kurze Zeit ſeines Aufenthaltes in Braſilien ſchnell und angenehm dahin.
Von Botafogo fuͤhrt ein anmuthiger, ſich zwi⸗ ſchen huͤbſchen Landhaͤuſern hinſchlaͤngelnder Wes zur Stadt, deren Name Rio⸗Janeiro(d. h. Januar⸗ ſluß) aus einem Irrthum des erſten Entdeckers der Bucht entſtand, der ſie fuͤr die Muͤndung eines Fluſ⸗ ſes hielt, welchen er nach dem Monat der Entdeckung nannte. So ſchoͤn ſich die Stadt von der Bucht her ausnimmt, ſo ſehr wird man auf unangenehme Weiſe überraſcht durch die ſchmalen, ſchlecht gepflaſterten, ſchmutzigen Straßen und durch den gaͤnzlichen Mangel an geſchmackvollen Gebaͤuden. Plumpe Kirchen und Kloſter gibt es in großer Menge. Der Umfang der Stadt iſt ziemlich betraͤchtlich; auch zahlt ſie ungefaͤhr 230,000 Einwohner, wovon aber zwei Drittheil Ne⸗ ger ſind und das dritte Drittel wieder großen Theils aus Mulatten, Meſtizen und andern farbisen Leuten beſteht. Das Sehenswertheſte in der Stadt it das Muſeum, welches einige ſeltene Naturalien enthält und mit koſbaren Steinen angefullt iſt.
Am 19. November wohnte Kotzebue der Feier


