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riſchen Ehrenbeteugungen, die ſeinem Range gebuͤhr⸗ ten, begraben; der engliſche Prediger Wilkinſon verrichtete, ohne auzuſtehen, die Ceremonie der Be⸗ erdigung.
Der s. Mai wurde von Kruſenſtern zum Tag der Abreiſe feſtgeſetzt. Da Kruſenſtern allein ſe⸗ gelte, ſo hielt er es fuͤr gut, ſeine Fahrt nicht durch den engliſchen Kanal zu nehmen, weil gewoͤhnlich in der Richtung nach dem Kanal die meiſten franzoͤſiſchen Kaper kreuzen. Er nahm, nach Umſchiffung der Azo⸗ ren lieber ſeinen Lauf gerade auf die noͤrdliche Spitze von Schottland zu, um durch den Kanal, der die Shetland von den DOrkaden trennt, die Nord⸗ ſee zu gewinnen; wenn auch dieſes Umweg war. Doch dieſer ſchien in den beſtehenden Verhaͤltniſſen mehr Sicherheit zu gewaͤhren.
Den s. Mai Morgens ließ Kruſenſtern einen Anker heben, ſegelte aber erſt am Abend ab, da er die Einladung des engliſchen Gouverneurs an die ruſſi⸗ ſchen Offiziere, den Mittag dieſes Tages bei ihm zu⸗ zubringen, nicht abſchlagen wollte. Um 42 Uhr in der
Nacht verließ die Nadeshda St. Helena. Auf
ihrer Fahrt nach dem Aequator zu iaitte ſich nichts bemerkenswerthes.
Den 19. Mai um s 1/2 Uhr ſahen die Schiffeper⸗ ſonen in 20 43“ ſuͤdlicher Breite und 200 z38s“ weſtli⸗ cher Laͤnge, in NNW., in Entfernung von etwa a2


