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da zu fürchten. um 10 ½ Uhr erhob ſich indeß ein ſchwacher Wind aus Norden, der das Schiff der Ge⸗ fahr entriß, und um Mitternacht lag das Vorgebirge ron Java den Ruſſen in Oſten.
Bei Tages⸗Anbruch vereinigte ſich die Nadesh⸗ da mit der Newa, welche ſo gluͤcklich war, noch vor dem Eintreten der Windſtille debouguirt zu ba⸗ pen. Gegen Abend verlor man die Kuͤſte von Java aus dem Geſichte. Kruſenſtern ſteuerte jetzt ſo ſuͤdlich, als es der Wind nur erlaubte, welcher aus W. und WSW. mit ſiarkem Regen friſch wehete. In der Nacht auf den 8. Maͤrz hatte man heftige, ſchnell aufeinander folgende Windſtoͤße, mit anhalten⸗ dem Regen. Um 4 Uhr Nachmittag deſſelben Tages machte die Newa das Zeichen, daß ſie Land in SOS. ſähe. Die Nadeshda ſah es zu eben der geit in SOO Es war die Weihnachts⸗Inſel.
Den 11., 12. und 13. Maͤrz hatte man mehren⸗ tbeils Windſtille bei ſehr heißer, ſchwuͤler Luft. Dſe Windſtille dauerte bis jum 13. Maͤrz, mit ſchwachen Luftzügen aus Suͤden, abwechſelnd fort. Das Wet⸗ ter war ſehr heiß, die Luft ſchwul und ſehr druͤckend. Endlich entſand am 13. Morgens ein friſcher Wind aus SD. Am Abend hatte man heftige Windſtoͤße mit ſiarkem Regen. Nach dieſer Veränderung der Witterung konnte man darauf rechnen, den wahren Paſſat erhalten zu haben, der die Schiffe auch nicht verließb, und ſo ſtark webete, daß ſie ihre Marsſegel


