Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

meiſten Laͤnder des handelnden Aſiens, als: Ar⸗ menier, Hindoſtaner, Bengaleſen⸗ Par⸗ ſis u. a. m. Die meiſten von ihnen kommen zur See aus In dien nach Canton, und kehren auch auf dieſe Art wieder dahin zuruͤck.

Nur der Handel der Englaͤnder und Ameri⸗ kaner iſt in China von einigem Belange. Eine Ladung Thee in Canton einzunehmen, iſt nie mit Schwierigkeiten verbunden. Da die Magatine der chineſiſchen Kaufleute mit dieſer Waare zum Ueberfiuß angefuͤllt ſind, ſo verhandeln ſie den Thee nicht nur zu einem billigen Preiſe, ſondern nehmen auch die Waare des Verkaͤufers dagegen zu einem viel hoͤhern Preiſe an. Nankin und Seide ſieht man in Canton nicht als Wagre, ſondern als baares Geld an, und fuͤt baares Geld kauft der Kaufmann nicht gerne. Von den verſchiedenen Gattungen Thee fuͤhren die Ame⸗ rikaner, und eben ſo die Englaͤnder die feinen nur in ſehr geringer Quantitaͤt aus. Es gibt im Han⸗ del keine Wechſel, wie in Suropa, folglich auch keine Geſetze, welche Wechſelzahlungen betreffen. Ue⸗ berhaupt ereignet es ſich ſehr ſelten, daß ein Chine⸗ ſe dem andern Geld leihen ſollte. In einem Lande, wo Reichthum ſeinen Beſitzer leicht unglücklich ma⸗ chen kann, iſt man nicht geneigt, den Zuſtand ſeines Vermoͤgens bekannt werden zu laſſen.

Alle Handwerker ſind durch Geſellſchaften verbun⸗ den und haben ihre Aelteſten. In Canton haben