Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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das Schiff, zu welchem er gehoͤre, vor einigen Wochen

in Whampog geweſen ſey, wohin es von dem Com modore der in dieſen Gewaͤſſern befindlichen engliſchen Escadre, Herrn Wood abgeſchickt war, um von dem chineſiſchen Viekoͤnig der Provinz die Auszahlung von s0000 Pf. Sterl. als Schadloshaltung fuͤr eine in der Naͤbe von Manila gemachte ſpaniſche Priſe zu fordern, welche waͤhrend eines heftigen Sturmes an der Kuͤſte von China geſtrandet, und von den Chine ſein gepluͤndert worden war. Es iſt bekannt, daß nach den chineſiſchen Geſetzen ein Kriegsſchiff die Bocca Tigris Cdie Muͤndung des Tigris) nicht vafftren darf. In der Boecea Tigris, die durch zwei Batterien, welche aber ohne Kanonen ſind, be⸗ ſchuͤtzt werden ſoll, kommen gewoͤhnlich zwei Manda⸗ rinen an Bord, um ſich nach der Ladung des Schif⸗ fes zu erkundigen; zwei andere begleiten dann das Schiff nach Whampoa. Auch auf dem engliſchen Kriegsſchiffe hatten ſich die Mandarinen, der Ordnung gemß, gemeldet. Auf die Frage, worin die Ladung des Schiffes beſtaͤnde? zeigte ihnen der Capitain eine Kanonenkugel, worauf ſie ſogleich das Schiff verlie⸗ ßen. Die Brigg hatte den Weg nach Whampoa ohne Lootſeen gefunden, und der Capitain war mit einer Wache von 12 Mann nach Canton gekommen, um die Bezahlung der zu fordernden Summe zu er⸗ trotzen. Dieſe Verwegenheit hatte den Vizekoͤnig in Erſtaunen, und wahrſcheinlich auch in Schrecken ge⸗