Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
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14 der erbaͤrmlichen Lage und Exiſtenz der Schiffsleute

und Pelzjaͤger dieſer Handelsgeſellſchaft uͤberzeugt.

Selbſt die Kranken hatten ſich mit ſtinkendem Salz⸗

fleiſch begnuͤgen muͤſſen. Auf einem dieſer Schiffe,

der Brigg Maria, ſchiffte ſich NReſanoff nach Kadiak ein; Dr. Langsdorf verließ die Na⸗

deshda, um ihn zu begleiten. S Mariga ſegelte

Nachts am 24. Juni ab.

In der Bai Awatſcha ward Kruſenſtern ſchon am 24. Juni wieder ſegelfertig, als er auf dem Schiffe entdeckte, daß die Keſſel ſchadhaft ſeyen, und einer Reparatur beduͤrften. Man brachte dieſe auf das Land, aber die Ausbeſſerung koſtete laͤngere Zeit.

Den 23. Juni kam der von hier aus an den Gou⸗ verneur Koſchaleff abgeſendete Eilbote mit der Nachricht zuruͤck, daß der General am andern Tage unfehlbar eintreffen wuͤrde. Da der General fünf Sage uͤber den Termin ausblieb, und ſeine Ankunft

zweifelhaft ward, lichtete Kruſenſtern am so. Juni

Morgens 3 Uhr die Anker, in die See ju gehen. Al⸗ lein um s Uhr wandte ſich der Wind, und er mußte der Bai Rakowyna gegenuͤber den Anker fallen laſſen. Den 4. Julius Morgens um 10 Uhr war der Wind günſtiger, und Kruſenſtern lichtete den An⸗ ker; allein der Wind ſprang ſogleich wieder um und zwang ihn zum Haltmachen.

In dem Momente meldete man ibm die Ankunft