Teil eines Werkes 
5,1 (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Klippe ſtieß, welches in einer ſolchen Nacht den un⸗ vermeidlichen Verluſt des Schiffes und der ganzen Mannſchaft zur Folge haͤtte haben muͤſſen. Um 3 Uhr Morgens, den 31. Mai, ſtroͤmte es heftig aus NNO. mit ſtarkem Schneegeßſtoͤber. Um 10 Uhr Morgens ließ der Sturm nach, und das Wetter heiterte ſich auf. Kruſenſtern nannte die von ihm entdeckten gefaͤhrlichen Felſen⸗Inſeln die Falle.

Bei weiterer Fahrt erblickte er die Inſeln Schi⸗ aſchkotan, Monkanruſchi, HOunekotan, Poromuſchir, den Pik auf Charamukatan u. ſ. w. Sicher ſegelte er durch den Kanal oder die Straße zwiſchen den Inſeln Charamukatan und Dnnekotan, welche Straſſe s8 Meilen breit. Der Morgen des 3. Juni war truͤbe, und verbarg die Kuͤſte von Kamtſchatka. Um 2 Uhr Nachmittag ſah man dieſelbe. Und je naͤher man am 3. und 4. der Kuͤſte kam, unterſchied man einen Pik, den Kru⸗ ſenſtern, ſtatt deſſen ungeſchickten Namens, den

Namen Koſcheleff, dem Gouverneur von Kamt⸗ ſchatta zu Ehren, gab, die Inſel Sumſchu, die bohe Inſel Alaid, Cap Lopatka, Cap Powo⸗ rotnoy, Pik Awaſcha, das Schipunskoy Noß u. ſ. w. deutlich und immer deutlicher. Um 6 Uhr Abends lief die Nadeshda in dem Hafen von St. Peter und Paul ein, 48 Tage nach ihrer Ab⸗ fahrt von Nangaſaky, und ging vor Anker.

Hier ſetzte Kruſenſtern die Ambaſſade nebſt