Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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umchten eben ſo ſchneles und anhaltendes Feuer, datß üe unſere Gegend verlieen. Auffallend iſt, wie ſehr auch die drerſteſten Funde bei Annaͤberung eines Lö⸗ wen zittern. Aus dem Betragen der Hunde waͤhrend der Nacht kann man leicht die Gattung der DThiere, welche ſich näheren, beurtheilen. Bei der Naͤhe eines Loͤwen heult der Hund klaͤglich, ſcheint bedraͤngt und unruhig zu ſeyn, nähert ſich dem Menſchen und ſchmeichelt. Alle üͤbrigen Hausthiere ſtehen aufz dir Ochſen laſſen blos ein unterdruͤcktes, klaͤgliches Brul⸗ len hoͤren; die Pferde ſtampfen mit den Fuͤßen und drehen ſich nach allen Richtungen umher; die Ziegen drücken ihre Furcht durch gewiſſe Zeichen aus; de Schafe verſammeln ſich auf einem Haufen, ſchließen üch dicht an einander und ſellen eine einzige faß unbewegliche Maſſe vor. Selbſt unſer Affe ſtellte ſich klaͤglich wie ein Kranker, hielt ſich beſtaͤndig an met⸗ ner Seite, und ſeine Todesangſt war nicht zu vet kennen. Nur mein Hahn betrachtete die konvnlſip ſche Benegung unſers Lagers mit einer Art von Verwunderung; ein Sperber oder Wieſel haͤtte fuͤr ihn ſchrecklicher werden koͤnnen, als alle Loͤwen den afrikaniſchen Wuͤſte zuſammen.

Des andern Morgens gingen wir nach Gazelen oder Buffeln auf die Jagd. Wir bemerkten die Spun eines Hippopotamus. Nach vielfacher Muͤhr erlegten wir es durch zwei Schuͤſſe, und meine Hot⸗ tentotten hrachten es aus dem Fluſſe⸗ Die Freude