Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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langten wir an den ſchwarzen Fluß, uͤber welchen wir nicht gekommen waͤren, wenn wir nicht wieder ein Floß gebaut haͤtten. Ich ſchoß einen Buͤffel und ein Hottentott einen zweiten fuͤr unſere Nahrung.

Pach guter Verwahrung unſerer Lebensmittel ver⸗ ließen wir den ſchwarzen Fluß; zwei Meilen weiter fuhren wir durch den Fluß Goukom, und in glei⸗ cher Entfernung von dieſem nach den Niſena. So ſchoͤn die vor mir liegende Wieſe war, ſo hatte ich doch große Bangigkeit vor dem hohen Berge jen⸗ ſeits des Fluſſes. Er war ſo ſteil, daß 20 Ochſen vor⸗ geſpannt werden mußten; als ſie die Spitze erreicht hatten, zerbrach plotzlich die Kette, durch welche die vordern 1s Ochſen an die Deichſel geſpannt waren, und der mit meiner Artillerie und faͤmmtlichen Waare beladene Wagen rollte ſo ſchnell bis an den Fuß des Berges hinab, daß er die an der Deichſel befindlichen Ochſen mit forttiß.

VIII. Je tiefer ich in das Land vorruͤckte, deſto praͤchtiger und fruchtbarer war es; weßwegen ich mich verwunderte, daß man es den Tiegern und Loͤwen vor dem trocknen Boden des Kap uͤberließ. Im Fort⸗ ſchreiten behielten wir die große, mit Waldungen beſetzte Bergkette beſtaͤndig auf der weßtlichen Seite. Waͤhrend wir uns an einem kleinen Bache, etwa drei Meilen vom Meere hielten, und Fiſche fingen. Die ſer Platz ſchien mir der paſſendſte zur Anlegung einer

Kolonie. Das Meer tritt durch eine Deffnung von