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liegenden Koloniſten brachten mir Gemuͤtße, Fruchte und Milch.
VII. Gegen das Ende Februars trat anhaltender Regen mit Donner und Blitz ein, die kleinen Baͤche bildeten ſich zu reißenden Stroͤmen. Wildpret mau⸗ gelte, und unſere Lebensmittel neigten ſich ſo ſehr zum Ende, daß wir zu verhungern drohten, nachdem un⸗ ſere Hunde, ſchon lange wandelnden Gerippen gleich⸗ ſebend, nur noch von unſern Exkrementen ſich naͤhr⸗ ten, um deren Erwerb ſie einander heftigſt gebiſſen hatten. Erſt gegen das Ende Maͤrz klaͤrte ſich der Himmel auf, und eine beſſere Zukunft ſchien uns am zulaͤcheln. Wir erſtiegen den Huͤgel von Pampoen⸗
Kraal, wo ich mein Lager aufſchlug. In der Naͤhe
war ein uͤberaus dichtes Gebuͤſch von mehreren Meilen im Durchmeſſer, in welchem ich eine Art Sommer⸗ Palaſtes mit zwei viereckigen Zimmern aushaute.
Unterdeſſen war Mulder bis zum 28. April vom Kay zuruͤckgekehrt, ſchickte mir vorerſt einen Boten mit den Antworten auf meine Briefe, und kam dann ſelbſt mit Geſellſchaft, um mit mir durch Netze einige Fiſche zu fangen.
Am 30. April brach ich mit meiner ganzen Kara⸗ vane auf, fuhr durch einen uͤberaus reißenden Strom, das Kaiman⸗Loch genannt, und dann durch einen eben ſo beſchwerlichen Fluß, welcher von den Hotten⸗ totten Krakede⸗Kau, oder Mädchen⸗Paß ge⸗ nennt wird. Nach einem achtſtuͤndigen Marſche ge⸗


