Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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vereinigten ſich ſogleich mit meinen uͤbrigen Hottentot⸗

ten, und einer verſicherte mich, ein guter Jaͤger zu ſeyn. So mißtrauiſch ich ſeit meinem Aufenthalte in Suropa war; ſo ließ ich ihm doch eine Flinte reichen, und nahm ihn mit mir. Er erlegte bald eine der ſchoͤnſten und ſeltenſten Gazellen; ich verſprach ihm eine Belohnung, dieſe begann ich mit einer ßarken Portion Tabak, mit einem Feuerzeuge, Schpamm und einem meiner beſten Meſſer. Mit dieſem zerlegte er ſehr ſchnell den geſchoſſenen blauen Bock, deſſen Haut ich ſorgfaͤltig aufbewahrte.

Am andern Dage landeten wir am Ufer eines weitlaͤufigen Sumpfes voll Schildkroͤten. Unſere Wagen mochten eine Menge Gazellen verſcheuchen, welche zum Trinken ſich daſelbſt einfanden, Ihte Zahl, vereint mit jener der Zebras und Strauſe, welche meinen Augen auf einmal ſich darboten, moͤgen

ſich auf 4 5000 belaufen haben. Von Swellen⸗

dam, dem Hauptorte der Kolonie, war ich jetzt sur

noch durch zwei Flüſſe getrennt. Daſelbſt erwarb ich mir noch einen zweiraͤderigen Karren, viele friſche Le⸗ bensmittel, mehrere Ochſen, Ziegen, eine Kuh, um mir etwas Milch auf der Reiſe zu verſchaffen, einen Hahn als Wecker in der Morgenſtunde, und nahm noch einige Hottentotten in Dienſte. Ein Affe, von der Gattung der Paviane, diente uns zur Ausſchei⸗ dung unbekannter Wurzeln, welche, wenn er ſie weg⸗ warf, entweder ſchaͤdlich, oder unſchmackhaft waren.