Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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umgebung kannte und eine betrachtliche Anzahl vor⸗ trefflicher Voͤgel, Muſcheln, Inſekten und Madreporen geſammelt hatte. Allein durch einen ungluͤcklichen Zufall wurde ich derſelben bald wieder verluſtig.

Wir wurden durch einen Boten des Gouverneurs von Kay benachrichtigt, daß eine franzoſiſche Flotte eingelaufen ſey und eine andere erwartet werde. Zu⸗ gleich erhielt das Schiff Woltemade, welches mich aus Europa gebracht hatte, die Weifung, eheſtens nach Ceylon zu reiſen, was auch in den erſten Tagen des Auguſts erfolgte. Allein es wurde durch die engliſche Eskadre des Kommandeurs Johnſon angetroffen und ſogleich in Beſitz genommen. Dieſe Eroberung befoͤrderte auch unſer ungluͤck; denn die Beſatzung von Woltemade verrieth den Drt unſers Aufenthalts, daher Johnſon gerade nach Sal⸗ danha⸗Bay ſegelte und am Eingange die franzoſt⸗ ſche Flagge aufſtellte. Anfangs glaubten unſere Leute, bieſe ſey die allirte Flotte, welche uns angekuͤndigt war. Allein ein Kutter, welcher voraus geeilt war, ſteckte die engliſche Flagge auf und gab unſeren Schiffen eine volle Ladung. Die große Zahl der feind⸗ lichen Schiffe machte den unſrigen unmöglich, ſich nur im Geringſten zu widerſetzem; es blieb nichts übrig, als moͤglichß ſchnell die Anker zu kappen, auf den Strand zu laufen, die Schiffe zu verlaſſen und ſich durch die Flucht zu retten. Die Unordnung und der Schrecken hatte ſich uͤbet unſere Mannſchaft ſo

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