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und einige andere wenig gekannte ſind, weil ſie ſelten beſucht werden. Jede dieſer Inſeln hat ein Haupt, welches Koͤnig heißt. Sie ſind von einander unab⸗ haͤngig und vereinigen ſich nur, wenn ſie die Bia⸗ faren auf dem Feſtlande bekriegen wollen. Der groͤßte Cheil dieſer Neger iſt tark, groß, der Abgoͤt⸗ terei erſeben und hoͤchſt grauſam gegen ſich und ihre Feinde. Den Erſchlagenen hauen ſie die Koͤpfe ab, ſchinden ſie und trocknen die Haut mit den Haaren als Deikmal ihrer Tapferkeit. Bei dem geringſten Verdruſſe oder Unfalle erſtechen, erhenken oder erſaͤu⸗ fen ſie ſih. Ihre Begierde nach Brantwein iſt ohne Beiſpiel. Der Staͤrkere verkauft fuͤr Brantwein den Schwaͤchem, der Vater ſeine Kinder und die Soͤhne, wenn ſie kinnen, Vater und Mutter.
Dieſe Inſeln ſind ſehr fruchtbar. Die reichſte und maͤchtigſte iſt die Inſel Kaſſeguͤt mit einem ſichern Hafen fuͤr ale Art von Schiffen. Ihre Bewohner ſind die hoͤflichſten, menſchlichſten und am beſten ge⸗ ſinnten Barbaren; weil der Handel ihre Sitten mil⸗ derte und ſie zugaͤnglicher machte. Kaſſeguͤt iſt faſt zmal ſo lang, als breit; die Laͤnge betraͤgt 6, die Breite 3 Meilen. Das Erdreich iſt zut, fett und wohl bebaut. Von der Spitze Barnafel in der Inſel Les Biſſeaux bis an die nord oͤſtliche Spitze von Kaſſegůt rechnet man 2 und von dieſer Spitze bis an die von St. Martins Meilen. Kaſſegüt und die Inſeln Karache, Kasnabakund Galline
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