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gegen Weſt 20 Meilen lang, von Nord gegen Suͤd s breit und hat ungefaͤhr 2o Meilen im Umfange. Die Luft iſt geſunder, als irgendwo in Afrika. Die Einwohner ſind theils Chriſten, theils Abgoͤtter, theils Muhametaner.
An den ufern der Baͤche und anderer moraßtigen Plaͤtze dieſer Gegenden wachſen Baͤume mit einem ſchwammigten Holze und breiten duͤnnen Blaͤttern, deren weiche und biegſame Rinde als Werg zum Kal⸗ fatern der Schiße und Barken gebraucht wird. Auch liefert dieſe Gegend, wie das ganze übrige Afrika ein Rohr, aus welchem vortreßftiche Schiff⸗Seile gemacht werden.
Das Koͤnigreich Guinala liegt an dem Fluſſe dieſes Namens. Das Dorf von gleicher Benennung iſt ſowohl wegen der Menge ſeiner Wohnungen, als wegen der Portugieſen von allen Farben merkwuͤrdig. Der Koͤnis fuͤhrt den Namen: Koͤnig von Guinala und der Biafaren. Der Flus Guinala iſt groß und uͤber as0 Meilen von ſeiner Muͤndung ſchiffbar. Man kauft auf und an dieſem viele Sklaven, Elephanten⸗ Zaͤhne und Gold. Ein reiches und an allen Produkten fruchtbares Land umgibt ihn.
In der Nachbarſchaft von Bulam finden ſich 43 Inſeln, Bifſagots genannt, unter denen die wichtig⸗ ſten Kasnabak, Galline, Kaſſeguͤt, Kara⸗ che, Arangueng, die Papageien⸗Inſel, Formoſs, Babachla, Viſage, Uarange


