Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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gen von Bananas⸗, Gujaren⸗, Zitronen⸗und andern Baͤumen um ihre Wohnungen gegen Hitze der Sonne. Die Inſel iſt in 9 Provinzen eingetheilt; 8 von dieſen verwalten Diener des Koͤnigs, welche den Sitel Koͤ⸗ nige fuͤhren, um dieſen Kaiſer nennen zu koͤnnen. Dieſer hat ein Inſtrument von leichtem Holze, wel ches einer Trompete Marin gleicht, aber laͤnger und breiter iſt und Bombalon genannt wird. Dieſes wird mit einem Hammer von hartem Holz geſchlagen und der dadurch hervorgebrachte Schall mehrere Mei⸗ len weit gehoͤrt. Durch die ganze Inſel ſind mehr ſolche Bombalon mit dazu beſtimmten Leuten verbrei⸗ tet, welche, ſobald ſie das Bombalon des Koͤnigs horen, denſelben Ton und dieſelben Schlaͤge wiederholen und ſo den Befehl des Koͤnigs weiter verbreiten. Did Zahl der Schlaͤge und der Ton ſelbß hat ſeine eigenr Bedeutung. Dieſem Befehle muß man auch bei uner⸗ bittlicher Todesſtrafe gehorchen.

Wenn dieſe Völker unter ſich auch keine Kriege führen, ſo thun ſe es doch mit ihren Nachbaren, den Biafaren, Biſagoten, Balanten und Na⸗ lonen, welche ſie von allen Seiten umgeben, ent⸗ weder auf dem Feſtlande, oder auf den Inſeln, dis zwiſchen den Fluͤſſen St. Domingue, dem Rio

Lrande und Nongne einen kleinen Archipel bilden. Dieſe Kriege ſind nur Einfaͤlle und Raufhaͤndel von einigen Tagen, bei welchen nur auf Beute und Ranb

abgeiielt wird. Die Haͤlfte der Sklaven gehoͤrt dem