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verlaſſen. Vor vielen Jahren hatten die Franzoſen Niederlagen zu Bintan und Gereges.
Das Koͤnigreich Kiam faͤngt am oͤſtlichen ufer des Fluſſes Bintan an und erſtreckt ſich längs des Gambia in einer Laͤnge von 20 Meilen. Das darauf folgende Reich Geagera oder Geagra iſt nur 40; Gnamena 16; Kiakonda 40; Sumgna eben ſo viele und Kantor 20 Meilen lang, alſo machen alle zuſammen 166 Meilen in gerader Linie; rechnet man noch zu dieſen s4 Meilen fuͤr alle Buchten, Spitzen und Kruͤmmungen, welche der Fluß bildet, ſo erhaͤlt man oben genannte Summe.
Im J. 1390 ließen ſich hier zuerſt Bewohner von der Normandie und Dieppe an den Ufern des Gambia nieder. Bei dem Verfalle der normandi⸗ ſchen Handelsgeſellſchaft bemaͤchtigten ſich die Por⸗ tugieſen ihrer Beſitzungen, und verbreiteten zuerſt in dieſem Theile Afrikas das Chriſtenthum. Bis zum Jahre 169s genoſſen die Engländer den Han⸗ del dieſes Fluſſes, bis der Graf von Gennes, der Befehlshaber des franzoͤſiſchen Geſchwaders, ſie ver⸗ jagte und das Fort Jaegques einnahm. Durch den Frieden von Ryswik wurden die von beiden Theilen gemachten Eroberungen zuruͤckgegeben. Im J. 1703 entſpann ſich ein neuer Ktieg, die Franzoſen nahmen das Fort Jacgues weg, verwuͤſteten dieſes und die übrigen Faktoreien in den umliegenden Gegenden auf eine ſolche Art, daß der Handel der Englaͤnder gaͤnz⸗


