Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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von Albreda nach Gilfai, welches dem engliſchen Fort gegenuͤber liegt, ½ Meile.

Bei der Einfahrt in den Fluß iſt links ein Haufe Bäume, in deren Mitte einer alle andern überragt, und das Zelt des Koͤnigs von Barre genannt wird. Bei ihrem Vorbeifahren begruͤßen es die Eng⸗ laͤnder mit Kanonenſchuͤßen. Wuͤrden ſie dieſe Zere⸗ monie unterlaſſen, ſo wuͤrde auch dieſer Koͤnig ihnen den Handel verbieten. Seine Laͤnder ſind an der nordlichen Seite des Gambia von Weſt gegen Oſt nur s Meilen lang; und ſind zwiſchen dieſem und dem Fluſſe Guinak immer eingeſchloſſen. Der Guinak iſt ein Arm des Saluͤm. Sie erſtrecken ſich oͤber 60 Meilen in Afrika.

Bei Albreda und noch so Meilen hoͤher, iſt der Gambig ſehr breit; ſeine Breite wird auf mehr als ½ Meile angegeben; wegen ſeiner Liefe iſt er 280 Meilen von ſeiner Muͤndung an ſchiffbar. Ein Schiff von 40 Kanonen und 300 Tonnen kann bis an das so Meilen entfernte Guiachor kommen, und eines von 250 Tonnen bis nach Barakonda ſegeln; es liegt 260 Meilen von der See. Man kann ihn in der trocknen Jahteszeit vom December bis an den Junins oder Julius befahren; allein in der uͤbrigen Jahreszeit iſt dieſes wegen den großen neberſchwemmungen und

ſeines reißenden Laufes nicht moͤglich.

Die beiden Ufer dieſes Fluſſes werden von ver⸗ ſchiedenen Koͤnigen bebenſcht, deren Laͤnder in Ruͤch⸗