Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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leitet den Fluß in gleicher Richtung mit dem Meere 23 Meilen gegen Nord hinauf. Die rechte Seite des Fluſſes iſt, wenn man uͤber die Varre wes iſt, un⸗

gleich ſchoͤner, als die Spitze der Berberei: man

nennt ſie Guinea. Das Land iſt eben, mit Graͤſern,

Kraͤutern und mehreren Baum⸗Arten von außeror⸗ dentlicher Groͤße und Hoͤhe verſehen, welche mit Ko⸗ kos⸗ und Palm⸗Baͤumen vermiſcht ſind, und das ganze Land dem Auge ſehr angenehm machen. Dieſes ufer macht einen Theil des Koͤnigreichs Kajor aus, welches ſich an der Spitze der Inſel Bifeche, unge⸗

faͤhr 6 Meilen von der Barte, und 2 Meilen von der

Inſel St. Louis endigt. Fenſeits der Inſel Bifeche, welche 2 Meilen boher, als St. Lvuis liegt, und auf der rechten

Seite des Fluſſes faͤngt das Koͤnigreich Hovo an;

auf der Linken aber geht es von der Barre den

uͤber dem See Hajor hinauf. Dieſes ganze Land war

ehemals unter dem Namen Königreich der Jalo⸗ fen bekannt, welches der gemeinſchaftliche Namen aller Voͤlker iſt, die ſich von den Gegenden, wo ſie ſich aufhalten, benennen. Das Koͤnigreich Hoval erſtreckt ſich ungefaͤhr 46 Meilen von Oſt gegen Weſt; ſeine Breite gegen Nord ſo groß. Der Re⸗ gent nennt ſich Brak, d. j. Kaiſer aller Kö⸗ nige. Viel weiter breitet ſb dieſes Koͤnigreich

gegen Suͤd aus.

Das Foͤnigreich Fulen liegt Hoval gegen Dſt,