Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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natuͤrlichen Damm getrennt, welcher an manchen Orten nur 200 Ruthen, an andern 12 Meilen breit iſt. Nach einem Laufe von 26 Meilen von Nord ge⸗ gen Suͤd oͤfnet er ſich einen Ausgang in das Meer unter einer Breite von 250 63. Dieſe Muͤndung, oft 1/2 Meile breit, wird durch einen Sund⸗Damm (Barre genannt), verſchloſſen, welcher wegen des ſeichten Waſſers die Fahrt gefaͤhrlich macht. Die Deffnungen, die der Fluß durch dieſen Damm bricht, ſind nicht immer an derſelben Stelle.

Die Inſel Senegal mit dem Fort St. Louis, unterm 160 s nordl. Br. in der Mitte des Niger oder Senegal, iſt oft 4 Meilen, zuweilen nur 2 von der Barre entfernt. Jene iſt nur 4163 Ruthen von Nord gegen Suͤd lang, und nur oo breit, an dem Drte, wo das Fort St. Louis ſteht, 130. Der Arm des& ſes zu ihrer Rechten iſt zso, und der weſtliche 210 Ruthen breit. Es fehlt ihr an ſuͤßem Waſſer.

Der ſchoͤne Fluß Senegal iſt von einer anſehn⸗ lichen Breite, und 18 25 Fuß tief. Sein Waſſer iſt herrlich, und ſein Lauf ſo angenehm und gleich, als ſeine Einfahrt ſchwer und gefaͤhrlich. Das Erdreich, welches ihn zur Linken vom Meere abſondert, iſt eine Spitze beweglichen, trocknen und feinen Sandes, welche man Spitze der Berberei nennt. Sie iſt ſlach, duͤrre, unbebaut, und in einiger Entfernung von der Barre nicht mehr als 100 Ruthen breit. Die⸗ ſer Damm eweſtert ſich nachher bis zu 2 1/2 M., und