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Im J. 1444 wurde Arguin von den Portu⸗ gieſen entdeckt und eine Feſtung auf derſelben wurde errichtet, deren Bau unter Johann I. 1482 vollen⸗
det wurde. Im F. a638 entriſſen die Hollaͤnder ſie den Portugieſen, wurden aber 1665 von den Eng⸗ ländern verjagt. Im folgenden Jahre kehrten jene zuruͤck und erzwangen von den Englaͤndern die Ruͤck⸗ gabe. Weil ſie aber den ganzen Handel der franzoͤſi⸗ ſchen Kompagnie vernichten wollten, nahm Frankreich 1678 das Fort weg, und blieb nach dem Nimweger Frieden im ruhigen Beſitze deſſelben. Spaͤtere Raͤnke und Hinterliſt vertrieben die Framzoſen gleichfalls mit Gewalt. 1724 nahmen ſie das Fort und die Inſel Arguin ein, und verjagten endlich die Hollaͤnder aus dem Fort Portendik.
Dieſes Fort iſt ungefaͤhr 300 Ruthen von dem Mohren⸗Dopfe entfernt, welches an dem Meeres⸗ Geſtade, an einem ſumpfigen Grunde liegt und mit einer Kette von Anhöhen umgeben iſt, welche ihm die freie Luft und Ausſicht nehmen. Deſtlich von dem Fort iſt ein anderes Mohren⸗Dorf, welches mit erſterem soo Perſonen enthalten mag. Beide beſtehen aus elenden Hütten, welche aus Zweigen, Graͤſern und Erde zuſammen geſetzt ſind und ſo niedrige Ein⸗ gaͤnge haben, daß man faſt auf dem Bauche hinein⸗ kriechen muß.
Die Bay Portendik, ungefaͤhr in der Mitte zwiſchen Arguin und dem Senegal unter 180 61
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