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war ein langer Greis mit weißem Bart, nackter Bruſt, nackten Armen und blauem Kittel und er ſchritt neben den Pferden kraͤftig und raſch einher.
Wer von den geneigten Leſern ein Mehreres uͤber Alexandrien und ſeine Kunſtwerke zu wiſſen wuͤnſcht, der ſchlage nach: F. J. A. Schneida⸗ wind's Geſchichte der Expedition der Fran⸗ zoſen nach Aegypten und Syrien in den Jahren 1798— 1804,(in 3 Baͤnden bei G. Ritter in Zweibruͤcken) erſter Band Seite 66— 74; oder die Neiſen Norden's und Savapy' in unſerer Ta⸗ ſchenbibliothek.
Zwei bis drei Tagreiſen von Alerandrien liegt Roſette in Dattelwaͤldern, zwiſchen Vananengaͤr⸗ ten, Drangen— und Zitronenhainen, am Nilufer. Die Lage iſt reizend, aber der Handel nimmt auch hier ab, und dagegen zu Damietta oder Damiet— te, in einer oͤden und flachen Gegend liegend, ſicht⸗ har zu.
Im Hauſe des brittiſchen Conſuls in Da— mietta, eines gebornen Aegypters, wohnte Carne mit vielen andern fremden und einheimiſchen Gaͤſten der ſplendiden Hochzeit ſeiner Tochter bei. Bunt genug in Kleidern, aber ohne die Lebhaftigkeit einer Drientalin, war die Braut, welche einfaͤltig zu ſeyn ſchien, aber uͤbrigens huͤbſch war.
Nach Cairo ſegelte Carne in einem aͤgypti⸗ ſchen Boote auf dem Caual, deſſen Ufer menſchenleer


