Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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chen und ſahen deutlich auf der Hoͤhe des Forts den tuͤrkiſchen Halbmond wehen.

Nach einer Fahrt von2 Tagen befanden wir uns den Strophaden gegenuͤber. Dann ſegelten wir gegen die Inſel Zante. Bald befanden wir uns am Ein⸗ gange des Hafens dieſer Stadt. Dieſe herrliche In⸗ ſel hat von Golf aus geſehen, ganz das Anſehen von Neapel im Kleinen. Die Stadt Zante iſt, wie

weapel, amphitheatraliſch gebaut; Huͤgel, bedeckt mit Weingaͤrten, Myrthen, Dleander, Feigen, Dran⸗ gen, Pinien, Cypreſſen erheben ſich hinter der Stadt; zahlreiche Landhaͤuſer, uͤber das Gefilde hin zerſtreut,

haͤufige Baͤche, die von den Bergen herabfließen, be⸗

leben die Gegend. Aller Luxus der Natur bietet ſich hier den ſtaunenden Blicken dar.

Bei Cephalonia hatten wir einen dritten Sturm auszuhalten, der uns nach Ithaka zuruͤck⸗ warf. Das Schiff war in Gefahr, an den Felſen dieſer Inſel, deren Anblick rauh und wild iſt, zu ſcheitern. Wir hatten ganz das Schickſal des Odyſ⸗ ſeus, der ſo lange vom Sturm umhergetrieben, in dieſen Meeren herumirrte, ohne ſeine Heimath er⸗ reichen zu koͤnnen. Wir wandten das Schiff wieder, um an St. Maura, der alten durch den Tod der Sapho ſo beruͤhmten Inſel Leucadia, vorbei zu ſchiffen.

Kaum verließen wir dieſes Eyland, gls wir auch

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