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dieſer, beguͤnſtiget vom Rauche und der Dunkelheit, die hier herrſchte, eine Schlange in ſeine Haͤnde ſchluͤpfen ließ, die er wahrſcheinlich unter ſeinem Guͤr⸗ tel verſteckt hatte. Aber da wir ihn gar nicht aus den Augen ließen und mein Gemahl ihm erklaͤrte, er wuͤrde die von ihm hervorgelockte Schlange ſorgfaͤltig unter⸗ ſuchen, um ſich zu üͤberzeugen, daß ſie noch alle Zaͤhne haͤtte, ſo verzweifelte er daran, unſere Augen zu blen⸗ den und erklaͤrte, die Schlange haͤtte dieſes Gewoͤlbe verlaſſen und ſich in das Innere der Erde gefluͤchtet. Dies war ſeine Ausflucht, mit der er ſein Anſehen als Mann von außerordentlichen Gaben zu retten glaubte. Man kann indeſſen bis auf einen gewiſſen Punkt zugeben, daß dieſe Leute das Geheimniß beſitzen, Schlangen an ſich zu locken; aber natuͤrlich koͤnnen ſie da, wo keine ſind, durch ihre Kunſt ſie auch nicht zum Vorſchein bringen. Dieſe Leute, die Pſyllen genannt werden, und die noch in unſern Tagen eine getrennte Caſte bilden, ſollen von den alten Pſyllen abſtammen, von denen Plinius, Celſus und meh⸗ rere andere alte Schriftſteller reden. Sie beſchaͤftigen ſich noch jetzt, wie ſonſt, damit, Schlangen zu fan⸗ gen und ſie dann zu zaͤhmen. Sie glauben feſt daran⸗ ein Geheimniß zu beſitzen, welches dieſe Dhiere in ihre Gewalt bringt. Man verſicherte mir, daß es ge⸗ genwaͤrtig beinahe 300 ſolcher Leute in Cairo gebe. Sie werden foͤrmlich in dieſe Kunſt eingewweiht, und erſt, nachdem ihre Behutſamkeit und Geſchicklichkeit


