Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Arm und befahl ihnen, ſich ruhig zu verhalten, waͤh⸗

rend er dasſelbe Manöver mit 2 Storpionen wieder⸗ holte, denen er den Stachel ausgeriſſen hatte, ſo wie

den Schlangen die Giftzaͤhne. Er ließ ſie darauf ſich gegenſeitig eine Art von Kampf beſtehen und beide zeigten wirklich großen Blutdurft. Als dieſes geendigt war, warf der Kuͤnſtler eine Auzahl kleiner Kugeln in die Luft, welche er mit großer Geſchicklichkeit wie⸗ der auffing nach Art der indianiſchen Gauckler, welche ich auch ſchon in Europa geſehen hatte. Da mich indeſſen dieſes Spiel etwas langweilte, ver⸗ ließ ich dies Schauſpiel vor ſeiner Beendigung.

Einige Tage nachher verkuͤndete man mir die An⸗ kunft einer Art Zauberer, die zur Kaſte der Pfyllen gehoͤrte, welche das Geheimniß zu beſitzen vorgeben, Schlangen an ſich zu locken, die zufaͤllig im Hauſe verborgen ſeyn koͤnnen. Das Aeuſſere dieſes Mannes hatte etwas Widerliches und entſprach ganz ſeiner Abſcheu erregenden Beſchaͤftigung. Seine borſtigen Hagre bildeten auf der Mitte des Kopfes eine Art von Buͤſchel; der ganze uͤbrige Theil war abgeſchoren, ein ſchwarzer glaͤnzender Bart fiel auf ſeine Bruſt herab, auf der ſich zwei Schnuͤre von ſchwarzen Korallen krenz⸗ ten; in der Hand hielt er ein weißes Staͤbchen, aus Dattelholz; ſeine Kleider hatte er abgelegt, um zu zeigen, daß er in denſelben keine Schlangen verborgen habe. Er fing damit an, einige myſtiſche Formeln berzumurmeln. Darauf durchlief er das ganze Haus