Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1831)
Entstehung
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258 es unter die Herrſchaft der Barbaren gekommen iſt, keinen einzigen Meiſier in der Kunſt hervorgebracht hat.

Die Gaͤrten von Schubra ſind ſehr groß und geſchmackvoll angelegt, aber ein wenig zu ſehr mit Pavillons uͤberladen. Die meiſten Wege ſind mit klei⸗ nen farbigen Steinen gepflaſtert, die eine Art von Moſaik bilden und einen angenehmen Eindruck ma⸗ chen. Man gibt ſich große Muͤbe, eine Menge euro⸗ paͤiſcher Pflanzen und Fruchtbaͤume einheimiſch zu machen, um dieſen Zweig der Induſtrie empor zu he⸗ ben, von dem man mit der Zeit großen Nutzen zie⸗ hen kann.

Nachdem wir die Gaͤrten beſehen und einen Blick anf die unermeßlichen Pflanzungen von Maulbeerbaͤu⸗ men geworſen hatten, welche die beiden Setten des Weges umfaſſen, machten wir uns auf den Ruͤckweg. Ich ließ meine beiden Begleiterinnen in den Wagen ſteigen und zog vor, den Weg auf wenig glaͤnzendere, aber weit ſichere Weiſe zu machen, indem ich zur Seite thres Triumphwagens hergaloppirte.

Begierig, die durch die Ermordung der Mame⸗ lucken*) ſo beruͤhmt gewondene Citadelle kennen zu

*) Dieſes Corps, welches ſo lange in Aegypten geberrſcht, hatte das Mißtrauen des Vizekönigs Muhamed⸗Ali's erweckt. Er lud dasſelbe, unter dem Vorwande eines Feſtes auf die Eita⸗ deile ein; es follte mit einem feſtlichen Zug