Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Stellen ſah man dieſen Schlamm, welcher von der letzten Ueberſchwemmung war, 840 Zoll hoch liegen⸗ Allein wenn er trocken wird, ſo faͤllt dieſe Erde ſo zu⸗ ſammen, daß die Hoͤhe der neuen Pberflaͤche, wenn ſie völlig trocken iſt, wahrſcheinlich nicht uͤber 46 Zoll betragt. Herr Regnault ſtellt uͤber dieſen Schlam folgende Analyſis an: Hundert Theile Nil⸗ ſchlamm enthielten: a1 Theile Waſſer, 2 Kohlenſtoff⸗ 6 Eiſenkalk, 4 Kieſelerde, 4 kohlenſaure Bittererde, 18 kohlenſauern Kalk und 48 Alaunerde. Hat m an das Nilwaſſer von ſeinen erdigen Theilen gereinigt⸗ ſo iſt es ſehr hell, ſchmeckt angenehm, und haͤlt ſich eine ziemlich lange Zeit.

X. Den 19. Februar verließen wir Kahira, fuhren mit einem ſchoͤnen Sůͤd⸗Weſte vor Bulak vorbei, und hielten an der Muͤndung des Kanales von Menuf. Der Kanal ſchlaͤngelt ſich, und nimmt eine große Menge verſchiedener Richtungen an. Seine Breite betraͤgt nirgends uͤber Ellen, und an man⸗ chen Stellen iſt ſie noch betraͤchtlich geringer. An ſei⸗ nen Ufern ſtehen eine Menge Doͤrfer, welche wegen der ſchönen Gruppen von Zedern⸗, Dattel⸗ und Sy⸗ komor Baͤumen eine hoͤchſt angenehme und maleriſche Lage haben. Im Vorbeifahren ſahen wir das Land mit herrlichen Getreide⸗Eruten prangen.

Als wit uns an der Seite des Dorſes git be⸗