Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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war kuͤhl und feucht; es herrſchten Nebel und ſielen des Morgens ſtarke Thaue, welche bei den engliſchen Truppen haͤuſig intermittirende Fieber veranlaßten.

In den Monaten November und Dezember ma⸗ chen die Suͤdwinde, die gewoͤhnlich um dieſe Zeit in Aegypten herrſchen, und die uͤber eine große Strecke von der Ueberſchwemmung angefeuchteten Landes ge⸗ hen, die Atmosphaͤre kalt und rauh. Dagegen herrſcht im Juli und Auguſt bei den Suͤd- und Suͤd⸗Oſt⸗Win⸗ den eine ſo außerordentlich große Hitze, daß man bei⸗ nahe erſticken moͤchte.

Den 12 beſuchte ich mit einer Geſellſchaft Ma⸗ tarea, Heliopolis und den Pilgrimſee, wel⸗ cher bei den Arabern Birket⸗el⸗Hadgi heißt. Er iſt ſehr groß, hat mehrere Stunden im Umfange, und iſt von Dattelwaͤldern umgeben. Die gruͤnen ufer des Sees, welche mit zahlreichen Heerden von Schafen, Ziegen und Buͤffeln bedeckt wagren, gewaͤhrten uns eine herrliche und maleriſche Szene.

Das Dorf Hallouan in Pber⸗Aegypten, etwa s Stunden von Kahira entfernt, ſteht auf der Stelle, wo ſich anfangs der Mekkial befand, ehe er nach der Inſel Ravudha verlegt wurde. Dieſes Dorf iſt ſo arm und elend, wie alle uͤbrigen aͤgypti⸗ ſchen Doͤrfer. Noͤrdlich von Hallouan liegt das Dorf Maſſer, bei welchem die erſte Barriere von Ober⸗Aegyp⸗