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blaß und welk und hat eine Leichenfarbe. Sie leiden ſehr an Augen- und Gekroͤſe⸗Krankheiten. Selbſt die Kinder der hoͤhern Klaſſen der Europaͤer in Kahira haben ein bleiches und kraͤnkliches Ausſehen, und koͤn⸗ nen nur mit Muͤhe groß gezogen werden. Viele junge Leute werden von den Blattern weggerafft.
Der Anzug der Frauenzimmer aus den untern Klaſſen beſteht aus einem langen blauen Hemde; ſie tragen weder Struͤmpfe, noch Pantoffeln. Ein ſchwar⸗ zer Seidenzeug vertritt die Stelle des Schleiers, ſo zwar, daß man außer den Augen kaum einen Theil ihres Geſichtes ſehen kann. Mit einer Schminke, welche Alquifoux heißt, werden die Augenlieder ſchwarz gefaͤrbt. Das Kinn iſt blau geſchminkt; die Finger erhalten von der Henne eine rothe oder dun⸗ kel⸗vrangegelbe Farbe. Um die Handgelenke traͤgt man Armbaͤnder von buntem Glaſe, und an den Fingern große Ringe. Die Dhren ſind mit Ringen geſchmuͤckt, an welchen bisweilen noch Geldſtuͤcke herab haͤngen⸗
Die Frauenzimmer hoͤheren Standes kleiden ſich beinahe nach tuͤrkiſchem Geſchmacke. Bisweilen tragen ſie auch einen großen ſchwarzen Mantel, welcher bei⸗ nahe den ganzen Koͤrper bedeckt, und bis auf die Fer⸗ ſen ſich zieht.
Zu den verſchiedenen Waaren, welche man zu Kahira verfertigt, gehoͤren weiße und bunte Baum⸗


