Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſtralen auf ihn fielen, fuͤr das Auge ſehr empfind⸗ lich war.

Auf der Hberflaͤche des Berges entdeckten wir an der Bildung von Spalten deutliche Spuren von Re⸗ gen. Waͤhrend unſers Nachſuchens trafen wir bloß eine einzige, in den Felſen gehauene und ausgepluͤn⸗

derte Katakombe an.

Zu Kahira beſuchte ich auch das Gebaͤude, in welchem die ſchwarzen Sklaven beiderlei Ge⸗ ſchlechtes in kleinen Zellen, jedes Geſchlecht abgeſon⸗ dert, zum Verkaufe ausgeboten wurden. Dieſe un⸗

gluͤcklichen Geſchopfe wurden wie das Vieh zum Ver⸗

kaufe ausgeſtellt. Das Gebaͤude der weißen Skla⸗ ven fand ich nicht ſo elend und ſchmutzig, als dasſe⸗

nige, welches ich ſo eben verlaſſen hatte. Zur Zeit

meines Beſuches waren keine Sklaven in demſelben.

Der große viereckige Platz Birk⸗et⸗il⸗Fil im Mittelpunkte von Kahira war durch die Ueberſchwem mung des Nil in einen großen See verwandelt wor⸗ den. Auf dem Bazar kaufte ich einen gelben Stein, welcher ein etwas weiches Gewebe hat, auf dem Mo⸗ katam gefunden wird, und von den Arabern Sußf genannt wird. Die Araber bedienen ſich deſſelben, um die Pferde von der Raude zu heilen. Sie ſtoßen den Stein klar, verwandeln ihn in einen Teig und

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