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ſter herab. Dergleichen Muͤnzen haͤngt man auch in großen Buͤndeln in die Ohren. Die Hand⸗Gelenke zieren Armbaͤnder von bunten Glas⸗Korallen, die Naͤ⸗ gel erhalten von Henne eine Drangefarbe, und die Augenlieder werden ſchwarz angeſtrichen.
Die Einwohner Syriens ſind im Eſſen und Trinken außerordentlich maͤßig, und ihre Speiſen ſehr einfach. Ihr gewoͤhnliches Getraͤnk iſt Waſſer; doch wird auch Nackey, ein geiſtiges Getraͤnk, welches aus den in Gaͤhrung uͤbergegangenen Huͤlſen und Stengeln der Weintrauben bereitet und mit Anis deſtillirt wird, eingefuͤhrt.
Bei unſerm Aufenthalte zu Jaffa wurden wir mit Fiſchen reichlich verſehen. Geflͤgel traf man in Menge an; aber zahme Enten, Gaͤnſe und welſche Huͤhner fanden wir nicht, jene ausgenommen, welche man aus Cypern hrachte, und in großer Menge auf⸗ zieht.
XI. Es gibt zwei Klaſſen von Arabern, welche ſich hinſichtlich ihrer Sitten, Gebraͤuche, Denk- und Lebensweiſe ſehr von einander unterſcheiden. Der Fellah oder Landmann(zu ihm gehoͤrt auch der Handwerker, Dienſbote, kurz alle, welche auf dem Lande und in den Staͤdten die unterſte Volksklaſſe
ausmachen,) wohnt in Doͤrfern oder einzeln liegenden
Wohnungen, und ſteht unter der Herrſchaft eines Beys, ja vielleicht eines Mamelucken oder Cas⸗ hefs, welcher anfangs ein Sklave war, und ſich das


