Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Meer. Wo das Land angebaut werden kann, und die Kultur nicht vernachlaͤſſigt wird, liefert es reichlich Gerſte, Weitzen, indianiſches Korn(Durra), Taback⸗ Baumwolle und andere Produkte. Fruͤchte und andere Gewaͤchſe ſind im Veberfluſſe. Auf den Ebenen und Gebirgen trifft man zahlreiche Heerden von Ziegen und Schafen an. Die Schwaͤnze der letztern ſind un⸗ gemein groß, und gleichen jenen der Schafe auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung; viele der⸗ ſelben haben auch außerordentlich lange Dhren. Die Kuhe und Ochſen ſind klein und von rothlicher Farbe.

Die thieriſche Nahrung der Syrer beſteht haupt⸗ ſaͤchlich in Schoͤpſen- und Ziegen⸗Fleiſch; Rindfleiſch eſſen ſie nur ſehr wenig, Kalbfleiſch aber gar nicht. Ihre Koſt beſteht vorzuͤglich in Pflanzen, welche von vorzuͤglicher Guͤte ſind.

Die Pferde ſind klein, aber ſchnellfuͤßigz die Maul⸗ eſel zahlreich und von großer Geſtalt. In Anſehung ſeines Nutzens hat das Kamel einen großen Vorzug vor allen uͤbrigen Thieren.

Die Syrer ſind im Ganzen von einer mittelmaͤ⸗ ßigen Statur, duͤrr und mager, aber ſehr thaͤtig und munter; behende im Gehen und Laufen und an Be⸗ ſchwerden gewoͤhnt. Ihre Hautfarbe iſt ſo dunkel, daß ſie ſich bisweilen faſt dem Schwarzen naͤhert.

Ihr Haar iſt glaͤnzend ſchwarz, die Weiber laſſen es

bis auf den Leib herab haͤngen; auch haͤngen rund um das Haupt Muͤnzenʒ z. B. Paras, Zechinen und Pia⸗