Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſchen Heiligen neblt einem Brunnen und einem tuͤrki⸗ ſchen Kaffeehauſe.

Den 23. warfen wir vor der Inſel Rhodus Anker, welche von der See einen herrlichen Anblick gewaͤhrt; den 23. fuhren wir Nachts vot der Inſel Caſtello Roſſo vorbei, ſahen den 26. das niedrig gelegene Land von Cypern, ßeeuerten den 27. nach Lymaſ⸗ ſol auf Cypern, und ſtiegen den 28. an das Land. Die Haͤuſer des Landes mit platten Daͤchern ſind weiß angeſtrichen, von Lehm und Stroh erbaut, und mit Steinen untermiſcht. Damit die Zimmer kuͤhl bleiben, ſind die Decken gewoͤlbt und hoch. Die Ein⸗ wohner beſtehen aus Griechen und Luͤrken.

Der Kapern⸗Strauch(eapparis spinosa Lin.) wachſt auf Cypern wild; er hat eine ſehr ſchoͤne Bluͤte. unter andern Pflanzen ſahen wir Medzanen, Dkers, Gurken, Kuͤrbiſſe und Melonen. Der Cyper⸗Wein iſt perähmt. Gruͤne Mandeln, Aprikoſen und Maulbee⸗ ren wachſen wild in Menge. v. Den 29. ſegelten wir mit einem Suͤd⸗ Weſt⸗Winde ab, und landeten den 2. Juli zu Jaffa. Der Boden in der Naͤhe von Jaffa iſt Sand, und ge⸗ waͤhrt einen traurigen und elenden Anblick. Die Haͤu⸗ ſer von Jaffa ſehen weiß aus, und alle ſind mit Kuppeln und viereckigen Thuͤrmen verſehen. Die Flaggen der verſchiedenen Konſuln flatterten uͤber ih⸗ ren Haͤuſern.

Jaffa liegt auf einer Anhoͤhe; beinahe in der