Teil eines Werkes 
3. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Mitte derſelben ſteht ein dem b.* 3oh annes geweiß⸗ tes Kloſter, In einem Kloſter wohut ein Biſchof mit vielen Woͤnchen.

Die Stadt hat etwa 200 mit Baleonen verſehene

Haͤuſer, welche wie die ganze Inſel bloß von Grie⸗

chen bewohnt werden. Schafe und Hornvieh holen

die Einwohner von den benachbarten Inſeln, weil die

ihrige ſehr unfruchtbar iſt. Die Weiber ſind artig, und tragen einen hohen Turban von einer beſonderen Form. Er beſteht aus weißem K Kreppflor, von welchem ein ſchmaler Streif hinten herab haͤngt, und beinahe bis auf die Erde reicht.

Den 22. brachte uns ein guͤnſtiger Word Weſ⸗ Wind nach unſerm Ankerplatz vor Stanchiv. Es iſt

eine ſehr ſchoͤne und fruchtbare Inſel, welche an Ge⸗ treide, Dbſt und Gewaͤchſen Ueberfluß hat. Auf den Ebenen weideten zahlreiche Schaf- und Rindvieh⸗

Heerden. Als wir durch die Stadt gingen, ſahen

wir verſchiedene Bruchſtuͤcke von antiken Statüen und

Saͤulen. Die Einwohner ſind theils Tuͤrken, theils Griechen.

Nahe beim Eingange in das Fort beſchattet ein erſtaunlich großer Platanus die Gegend weit umher.

Von einer Außenſeite bis zur gegenuͤber befindlichen

andern maß er 129 Fuß; ſein Stamm hatte 34 im Umfange; ſeine ungeheueren Aeſte ruhten auf beilaͤu⸗ ſis 20 ſchoͤnen Marmor⸗ und Granit⸗Saͤulen. In ſei⸗

nem Schatten befand ſich das Grabmal eines tuͤrki⸗